Christdemokraten nominieren im Wahlkreis 1 ihren Kandidaten für die Landtagswahl / Nur ein Bewerber

Von Anke Pelczarski VOLKSSTIMME

Salzwedel / Landtagsabgeordneter Carsten Borchert aus Jübar ist von den Christdemokraten erneut als Direktkandidat der CDU im Wahlkreis 1 (Salzwedel) für die Landtagswahl 2021 nominiert worden. 45 der 49 Wahlberechtigten stimmten am Donnerstagabend im „Altstädter Bahnhof“ in Salzwedel für den 57-Jährigen, einer dagegen, drei enthielten sich. Es gab keinen weiteren Kandidaten.

CDU-Kreisvorsitzender Peter Fernitz (rechts) gratulierte Landtagsmitglied Carsten Borchert zur erneuten Nominierung für diese Aufgabe. Fotos: Anke Pelczarski VOLKSSTIMME

Zuvor hatte Gerd Gies, Ministerpräsident a.D., in seinem Grußwort seiner Freude Ausdruck verliehen, dass „sich ein hoch engagierter Volksvertreter erneut der Wahl stellt“. Carsten Borchert sei in der Kommunalpolitik tief verankert und verwurzelt, lobte er.

Der Redner erinnerte daran, dass in wenigen Tagen das 30-jährige Bestehen des wiedergegründeten CDU-Landesverbandes Sachsen-Anhalt anstehe. Er fügte hinzu, dass „die CDU eindeutig die Partei der deutschen Einheit“ gewesen sei. Sie habe zur ersten Landtagswahl nach der Wende 39 Prozent der Stimmen erhalten. „Wir würden uns freuen, wenn wir diese Wahlergebnisse wieder erreichen. Es bedarf Anstrengungen, nach den Ursachen des Rückgangs zu suchen“, sagte Gerd Gies.

Der einzige Kandidat Carsten Borchert, der vor vier Jahren erstmals kandidiert hat und bei den Landtagswahlen das Direktmandat für die CDU gewonnen hatte, erklärte: „Ich habe in der Zeit gemerkt, wie schwer es ist, alle Menschen glücklich zu machen.“ Er sei bemüht, in seinem Wahlkreis intensiven Kontakt mit den Bürgermeistern aus Arendsee, Salzwedel und der Verbandsgemeinde Beetzendorf-Diesdorf zu halten. „Sie sind zwar nicht alle CDU-Mitglieder, aber ich bin für alle da“, fügte er hinzu. In den vier Jahren im Landtag habe er erfahren, was Lehrjahre seien, „aber ich stehe gern noch einmal zur Verfügung“. Dankbar sei er Uwe Harms (CDU), der das Direktmandat im Wahlkreis 2 holte und seit nunmehr 14 Jahren im Landtag aktiv sei: „Er hat mich an die Hand genommen und mich unterstützt.“

Der Jübarer sei aber auch der Kommunalpolitik treu geblieben, erinnerte er: als ehrenamtlicher Bürgermeister von Jübar, als Mitglied im Verbandsgemeinderat und als Kreistagsmitglied. „Dadurch habe ich sofort Informationen aus der Region, kann mich mit stark machen“, sagte Carsten Borchert. Fragen an den Kandidaten gab es keine.