Nachdem der Termin der ersten dezentralen Impfung für alle über 80-Jährigen in der Gemeinde Jübar, die dies wollen, mit dem 11. März feststeht, gibt es jetzt auch ein Datum für die notwendige Zweitimpfung. „Die soll am Donnerstag, 1. April, im Dorfgemeinschaftshaus in Jübar erfolgen“, verkündete Bürgermeister Carsten Borchert während der Ratssitzung. Eine entsprechende Information habe er vom Impfzentrum in Gardelegen erhalten.

An beiden Terminen soll mit dem Impfen morgens um 8.30 Uhr begonnen werden. Jeder der Senioren, der auf der Liste steht, wird vorher benachrichtigt, wann er an der Reihe ist. „Wir werden alle Viertelstunde vier Leute im Haus haben“, so Borchert.

Das Impfen erfolge nach einem genau festgelegten Ablauf. Im vorderen Teil des Dorfgemeinschaftshauses werden zunächst die unterschriebenen Aufklärungs- und Anamnesebögen in Empfang genommen und anhand des Ausweises die Identität und Impfberechtigung geprüft. Auch die Krankenkassen- Chipkarte und der Impfausweis sind mitzubringen. Dann erfolgt im Sitzungsraum die eigentliche Impfung, und im großen Saal müssen die Impfwilligen noch etwas verweilen, um eventuell auftretende Nebenwirkungen kontrollieren zu können. Über den Hinterausgang zum Verkehrsgarten kann das Dorfgemeinschaftshaus dann coronakonform wieder verlassen werden.

Gemeindebusse stehen für Transport bereit

Die Aufklärungs- und Anamnesebögen werden in den nächsten Tagen von den Ratsmitgliedern in die Briefkästen der angemeldeten Impfwilligen verteilt. „Wichtig ist: Wer einen Betreuer hat, muss diesen den Bogen unterschreiben lassen“, erklärte Carsten Borchert. Bettlägerige Senioren, die nicht selbst zur Impfung kommen können, werden nach vorheriger Absprache vom Impfarzt nach Abschluss der Aktion persönlich aufgesucht. Zudem stünden für den Transport der Senioren aus den Ortsteilen nach Jübar zwei Gemeindebusse bereit, in denen neben dem Fahrer jeweils drei Leute Platz finden. Auch hierfür sind vorherige Absprachen notwendig.