Verantwortliche, Sponsoren und Offizielle mit den Jugendmannschaften, die in Zukunft in Bornsen auch unter Flutlicht trainieren können. Foto: Rüdiger Lange

 

Flutlichtanlage für Sportplatz Bornsen feierlich übergeben / Gemeinde hat 10 000 Euro dazu finanziert

Quelle: Altmarkzeitung – Von Rüdiger Lange – Bornsen. „Ich freue mich wie ein kleiner Junge. Der Sportverein ist verrückt, dachte ich, als vor zwei Jahren der Wunsch nach einer Flutlichtanlage in Bornsen hochkam“, sagt Bürgermeister Carsten Borchert am Freitagabend bei deren Inbetriebnahme.

Doch Borchert unterstützt das Anliegen, überzeugt seinen Gemeinderat für einen Zuschuss. Insgesamt flossen rund 10 000 Euro in die neue Flutlichtanlage sowie in die Sanierung der Sanitär- und Umkleideräume. Doch nicht nur die Gemeinde beteiligt sich an der Summe. Geld kam auch vom Kreissportbund, vom Verein selbst, von Senioren sowie von Tischtennis- und Skatspielern der Gemeinde. Nicht einzurechnen sind die ungezählten Arbeitsstunden der Sportler und anderer Helfer, die den FC Jübar / Bornsen dabei unterstützten.

Freude auch beim Präsidenten des Kreisfachverbandes Fußball, Heinrich Piep, beim Geschäftsführer des Kreissportbundes Altmark/West, Peter Böse, und beim Verantwortlichen für Spielwesen im Kreisfachverband, Axel Garz, über die neue Flutlichtanlage und über die gute Nachwuchsarbeit im Verein.

Ein großes Lob geht an die Initiatoren und Helfer, die damit den Jugendfußball des FC Jübar / Bornsen auf eine ganz andere Stufe stellen. Im Gepäck hatten sie einen Champions League– und einen Bundesliga-Fußball – sehr zur Freude der jungen Kicker.

Jörg Dittmer, Vorsitzender des FC Jübar / Bornsen, informierte über den Aufschwung des Jugendsportes in den vergangenen Jahren. So gibt es derzeit sechs Jugendmannschaften, die die Sportstätten in Jübar einfach überlasteten. „Nun trainieren drei in Bornsen und drei in Jübar. Das passt“, freut er sich.

Markus Starck, einer der Hauptinitiatoren und Trainer im Verein, berichtet, dass die Flutlichtmasten eigentlich etwas zu niedrig sind, dem Verein aber nichts gekostet haben. „Das sind alte DDR-Masten, die einmal am Weg zur Milchviehanlage standen und nicht mehr genutzt wurden“, berichtet Starck. Er dankte an dem Abend zudem Oliver Wiehl, der zwei Jugendmannschaften mit neuen Pullovern ausgestattet hat.

Ein kräftiges „Hurra“ dann nach der Schlüsselübergabe für die neue Flutlichtschaltanlage. Bürgermeister Carsten Borchert lud alle Helfer und Kinder im Anschluss zu einer Bratwurst ein.

Quelle: Altmarkzeitung – Von Rüdiger Lange