Am 14.06.2017 fand die 13. Sitzung des Ausschusses für Umwelt und Energie statt.

Der Ausschuss besuchte den Storchenhof Loburg und informierte sich über die notwendigen Maßnahmen, die einen Erhalt des Storchenhofs langfristig sichern können.

Anschließend fand ein Fachgespräch statt, an dem der Landrat des Jerichower Landes sowie Vertreter der Vogelschutzwarte und des Trägervereins teilnahmen.

Der alarmierende Rückgang des Weißstorchbestandes war 1979 Anlass zur Gründung einer Auffangstation für verletzte Störche und andere Großvögel und deren verwaiste Küken und Gelege auf dem Grundstück der Familie Kaatz in Loburg. Auch aus Loburg waren die Störche damals verschwunden. Neben der Pflege verletzter Vögel und verwaister Jungtiere sah der ehrenamtlich von Dr. Christoph Kaatz geführte Storchenhof Loburg seine Aufgaben in der Zählung und Erhaltung des Storchenbestandes, im Bau von Horsten, in der Beringung, in der Gründung einer Fachgruppe für den Weißstorchschutz, im öffentlichen Eintreten für die Belange des Natur- und Artenschutzes und der Erhaltung natürlicher Lebensräume. Schon bald wurden verletzte oder verwaiste Vögel auch aus größerer Entfernung auf den Hof gebracht. Seit 1980 siedeln wieder jedes Jahr Störche auf dem neu errichteten Horst des Stalldaches.

Seit November 2007 hat die Vogelschutzwarte Storchenhof Loburg e.V. den Status eines Anerkannten Naturschutzvereins im Sinne des § 56 des Naturschutzgesetzes des Landes Sachsen-Anhalt und wird als solcher bei allen Vorhaben, die in die Landschaft eingreifen, um eine Stellungnahme gebeten.